und herzlich willkommen in der neurochirurgischen Praxis Dr. Brandt im Herzen von Soest.
Mein Team und ich bieten Ihnen alle Leistungen moderner Neurochirurgie die zu Ihrer optimalen Gesundheitsversorgung beitragen.
In einer entspannten Atmosphäre erwartet Sie eine schmerzfreie Behandlung und vieles mehr.
Unser Ziel ist es, dass nur zufriedene Patienten die Praxis verlassen.
Deshalb haben bei uns Beratung, Information, Service und Pünktlichkeit den größten Stellenwert.
Ich danke Ihnen für Ihren Besuch auf unserer Homepage und freue mich, zusammen mit meinem Team für Sie da zu sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Praxisteam
Damit Ihr Aufenthalt in unserer Praxis zu einem erfeulichen Erlebnis wird, ist es von Vorteil die Abläufe zu kennen und zu ergänzen. Hierzu eine Aufarbeitung unserer Leistungen.
Am Anfang einer Arztkonsultation steht das Gespräch über die aktuellen Beschwerden, die Leidensgeschichte, die Hintergründe.
Hierdurch ergeben sich Wegweiser in die Richtung der notwendigen Untersuchungen.
Schmerzen stellen für den Menschen zunächst eine sinnvolle Einrichtung des Organismus zur Ermittlung eines Störfeldes dar.
Erst die Stärke eines Schmerzes als auch seine Nicht-Abwendbarkeit durch Schmerzmittel führen den Patienten notwendigerweise zum Arzt.
Wie bereite ich mich auf ein solches Arzt-Patienten-Gespräch vor?
Ich formuliere möglichst präzise meine aktuellen Beschwerden und vergleiche sie mit den früheren Schmerzen.
Ich bringe alle mir zur Verfügung stehenden Röntgenbilder mit oder hole sie beim Hausarzt.
Ich mache eine kleine Liste mit den zuletzt eingenommenen Medikamenten und der schon einmal durchgeführten Therapieformen.
Häufig betroffen sind Schmerzen in der Lendenwirbelsäule.
Die Schmerzen können vom Lendenbereich in die Gesäßregion als auch in die Beine ausstrahlen. Manche Bandscheibenvorfälle verursachen gelegentlich ausschließlich Beinschmerzen.
Auch Veränderungen der Hautsensibilität oder ein Kraftverlust können auftreten.
Die Schmerzen in der Halswirbelsäule strahlen in die Schultern und die Arme aus und häufig auch in die Nacken-Hinterkopfregion. Hierbei kann es ebenfalls zu Kribbeln, Taubheit oder Kraftverlust kommen.
Durch Druck auf Nervenstränge in den Armen und Beinen selbst kann es zu heftigen Schmerzzuständen kommen.
Wir nennen diese Krankheiten Engpass-Syndrome.
Die Nerven können an Stellen, wo sie vom Körper schlecht geschützt sind oder zusammen mit derberen Strukturen wie Sehnen verlaufen, gedrückt werden, z. B. im Karpaltunnel am Handgelenk oder am Ellbogen (Ulnaris-Rinnen-Syndrom).
Schmerzen im Gesichtsbereich haben unterschiedliche Ursachen. Zum einen können sie abhängig von einer Überbelastung des Kiefergelenkes sein, zum anderen sind sie der typischen Trigeminusneuralgie zuzuordnen.
Zunächst steht die gezielte klinisch-neurologische Untersuchung im Vordergrund.
Hierdurch können durch Überprüfung der Muskelstärke, der Hautempfindlichkeit, der Reflexe und der Sinnesqualitäten erste richtungsfindende Bausteine gewonnen werden.
Die Überprüfung von Triggerpunkten und Bewegungseinschränkungen helfen ebenfalls bei der Ursachenforschung.
Elektromyographie (EMG) und Elektroneurographie (ENG)
Die gesunde oder gestörte Übersendung von Nervenreizen an die Muskeln können mit diesen Methoden überprüft werden.
Sehr empfindliche Verstärker können diese Impulse messen.
Der Arzt ist dann in der Lage, den Zustand der Nerven einzuschätzen.
Er kann feststellen, ob ein Nerv unter Druck steht oder nicht und ob eine Schädigung vorliegt oder nicht.
Somatosensibel evozierte Potenziale (SEP)
Nicht nur die Kraft, auch für das Empfinden sind die Nerven zuständig.
Bei dieser Messung wird geprüft - meistens im Seitenvergleich - wie viele Millisekunden ein Nerv braucht, um einen kleinen Kribbelstrom vom Knöchel oder Handgelenk über das Rückenmark bis zur Hirnoberfläche (Kopfhaut) zu leiten.
Bei einem Druck auf einen Nerv (z. B. Bandscheibenvorfall) leitet ein Nerv langsamer.
Röntgen, Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT)
Die bildgebende Diagnostik der betroffenen Körperregionen mittels moderner Geräte ist für den Neurochirugen und den Patienten sehr wichtig.
Insbesondere um die wichtige Frage einer Operationsnotwendigkeit zu beantworten, ist eine optimale Bildgebung unverzichtbar.
Liegen nun alle Bausteine der vorangegangen Untersuchungen vor, so kann man das Puzzle zusammenfügen und es ergibt sich ein klares Bild.
Das Kombinieren der vielen Informationsquellen mit der Erfahrung des Neurochirurgen ergibt die wahrscheinlichste Ursache der Beschwerden. Danach kann ein Stufen-Therapieplan erstellt werden.
Das Ausmaß, der Schädigungstyp und die Dauer der Beschwerden bestimmen die Schritte zur Behandlung.
Arzt und Patient entscheiden zusammen, denn nur der Patient kann die Beeinträchtigung seiner Lebensqualität richtig einschätzen!
Auf dieser Seite listen wir Ihnen eine Reihe an Behandlungsarten auf, natürlich können Sie nur in einem persönlichen Gespräch die auf Sie zugeschnittenste Methode erfahren.
Das Behandlungsziel liegt in der Beseitigung der Schmerzen, um danach einen Aufbau von Muskelkraft zu erzielen.
Infusionen und Medikamente sind in der Anfangsphase sehr hilfreich.
Spritzen haben den Vorteil, Nervenbahnen vorübergehend zu beruhigen.
In Bauchlage wird eine dünne Kanüle unter Röntgendurchleuchtung direkt an die schmerzverursachenden Gelenke der Wirbelsäule geführt und ein schmerzlinderndes oder entzündunghemmendes Medikament gespritzt.
Ist diese Maßnahme erfolgreich, so kann in der nächsten Sitzung der Nervenast des Wirbelgelenkes durch eine elektrische Hitzebehandlung (Thermoläsion) ausgeschaltet werden.
Eine CT-gestützte Schmerztherapie (PRT) steht zwischen der reinen konservativen Therapie und der Operation. Dabei werden in der Computertomographie einzelne Aufnahmen von dem geschädigten Segment (Bandscheibenschaden, bzw. Verschleisserscheinungen der Zwischenwirbelgelenke) erstellt. Die exakte Entfernung des Nerven von der Austrittstelle am Rückenmarkkanal wird vom Computer millimetergenau gemessen und die Einstichstelle an der Haut markiert. Nach Desinfektion der Haut wird eine feine Kanüle (0,6 mm dünn) bis zur Austrittstelle des Nerven geführt und die Lage der Nadelspitze mit Hilfe eines Kontrastmittels überprüft.
Liegt die Nadel korrekt, so wird das Medikament um die Nervenscheide herumgespült. Ein Wärmegefühl im Bein gibt Aufschluss über die gute Wirkung.
Nach unseren Erfahrungen kommt es bei ca. 75% der Patienten zu einem Therapieerfolg mit Linderung, bzw. deutlicher Rückbildung der Beschwerden.
Eine Indikation für diese Behandlung besteht bei folgenden Befunden:
Therapieresistente Ischialgien, Hexenschüsse
Bandscheibenvorwölbungen oder Bandscheibenvorfälle
Verschleiss von Zwischenwirbelgelenken
Die Behandlung umfasst 4 Sitzungen in 1 - 2-wöchigen Abständen. Jede Sitzung dauert ca. 15 Minuten.
Vor Behandlungsbeginn sollte eine aktuelle Computertomographie oder Kernspin-Untersuchung durchgeführt werden.
Hierbei wird die Kanüle in den Wirbelkanal selbst geführt und dort um die Rückenmarkhaut herum ein Medikament eingespritzt.
Diese Maßnahme hat meist eine umgehende Schmerzlinderung zur Folge.
Hierbei handelt es sich um eine Methode der Naturheilkunde, die sich die Wechselwirkung von Magnetfeldern und der Bioelektrizität im Organismus zunutze macht.
Die bioelektrischen Ladungen folgen dem Einfluss der Magnetfelder.
Dadurch wird die Beweglichkeit von Elektronen und Ionen im Körper, die an zahlreichen Lebensfunktionen beteiligt sind, therapeutisch günstig beeinflusst.
Am besten eignen sich die Magnetfeldgeräte, die elektrisch ein pulsierendes Magnetfeld aufbauen. Seine Intensität und Frequenz kann nach individuellem Bedarf eingestellt werden.
In den Fällen, wo ein Teilchen des weichen Bandscheibenkerns durch den Faserring in den Nervenkanal gerutscht ist (Sequester), oder eine drohende ernste Nervenschädigung (Lähmung, Blasenentleerungsstörung) eine sofortige Freilegung und Entlastung der Nervenwurzel erzwingt, ist die Mikrochirurgie angebracht.
In Vollnarkose wird, nachdem über ein Röntgenbild die Zielbandscheibe markiert wurde, ein kleiner Schnitt genau in der Mitte über der Lendenwirbelsäule gelegt. Danach werden die Muskeln vorsichtig ein paar Zentimeter breit zur Seite geschoben und der Neurochirurg sieht in den Wirbelkanal. Hier kommt das Mikroskop zum Einsatz.
Das Mikroskop bringt Licht und Vergrößerung bis in tiefe Regionen. Anders als beim endoskopischen Operieren sieht der Neurochirurg den Nerv und den Vorfall unter dem Mikroskop dreidimensional. Das nervenkomprimierende Gewebe wird entfernt.
In den Fällen, bei denen die Gefahr droht, dass weiteres Kerngewebe nachrutscht und erneut die Nerven quetscht, werden die losen Teile des Kerns gleich mitentfernt. Es bleibt dann der Faserring und die sich bildende Narbe im Bandscheibenzentrum als Halt zwischen den Wirbeln.
Bei Patienten mit einer Instabilität der Wirbelsäule kann es notwendig sein, die Wirbel miteinander durch Metallimplantate zu verbinden. Man nennt das "Spondylodese".
Im fortgeschrittenen Alter kann es durch Knorpelablagerungen und Höhenminderung der Wirbelkörper zur Verengung des Nervenkanals kommen.
Patienten bemerken, dass sie nicht mehr so lange und so weit gehen können, ohne dass die Beine versagen.
Die Behandlung besteht aus einem Erweitern des Wirbelkanals, in dem die Knorpelablagerungen abgetragen werden.
Diese Operation ist aufwendig, aber sehr erfolgreich und effektiv, denn es kann sehr viel Lebensqualität für die Betroffenen zurückgewonnen werden.
Anders als in der Ledenwirbelsäule, wo sich kein Rückenmark mehr befindet, kann ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule nicht nur auf die Nerven (Armschmerz), sondern auch auf das Rückenmark drücken.
Hier sind auch Lähmungen und Taubheit (selbst in den Beinen zu spüren) möglich.
Der Zugang zu Bandscheibenvorfällen in der Halswirbelsäule erfolgt meist von vorn.
Ein kleiner Schnitt an der rechten Halsseite öffnet die Haut und nach Verschieben von Weichteilgewebe erreicht der Neurochirurg die Bandscheibe.
Diese wird mikroskopisch entfernt, die Knorpelablagerungen - sehr häufig in der HWS - werden abgetragen und die Nerven und das Rückenmark werden entlastet. Sodann wird ein Titan-Blöckchen (Cage) in den Zwischenwirbelraum als Platzhalter eingebracht. Der Titan-Cage hält erstens die beiden Wirbel fest zusammen und wird zweitens zur endgültigen Fixierung von Knochengewebe durchwachsen.
Chronische Schmerzzustände nach mehrfachen Bandscheibenoperationen sind oft durch ausgeprägte Vernarbungen im Wirbelkanal verursacht. Ein anhaltender Nervenwurzelschaden ist die Folge und die Beinschmerzen sind oft durch Medikamente kaum zu lindern. Hier kann eine elektrische Stimulation des Rückenmarkes Abhilfe schaffen. Denn der elektrische Reiz kann durch die sogenannte "gate-control-Theorie" die Schmerzleitung hemmen.
Zur Technik: In örtlicher Betäubung wird in Bauchlagerung ein kleines Kabel mit vier endständigen Elektroden in den Wirbelkanal eingeführt und sodann mit Hilfe eines Reizgerätes ein Kribbelgefühl ausgelöst. Wird das Kribbeln im Schmerzgebiet wahrgenommen, liegt die Elektrode richtig, Über einige Tage wird dies getestet. Ist der Patient mit dem Ergebnis zufrieden, so wird in Vollnarkose ein Generator wie bei einem Herzschrittmacher unter die Bauchhaut gelegt und mit einem Überleitungskabel an der Elektrode angeschlossen. Der Patient kann mit einer Fernbedienung die Stromstärke kontrollieren als auch das Gerät von außen an- und ausstellen.
Hier bekommen Sie einen kleinen Einblick über die technischen Geräte, die wir in unser Praxis einsetzen. Bedenken sollten Sie natürlich, dass trotz modernster Technik das fachliche Wissen des Arztes immer noch das wichtigste Kriterium für eine erfolgreiche Behandlung ist.
Diese Therapie hat unzähligen Patienten mit Beschwerden wie komplexem regionalem Schmerzsyndrom, Failed-Back-Syndrome und peripherem ischämischem Schmerz neue Hoffnung gegeben.
Patientengesteuerte Schmerzlinderung ermöglicht dem Patienten die Feinabstimmung von Amplitude, Impulsdauer und Frequenz zur individuellen Schmerzlinderung und zudem ist es einfach bedienbar.
"Das Synergy System wird für Schmerztherapeuten bei der Behandlung von Patienten mit komplexen Rücken- und Beinschmerzen eine große Hilfe darstellen. Bisher war es bei der Neurostimulation oft nicht möglich, das Parästhesieareal genau auf das Schmerzmuster abzustimmen. Mit Hilfe der Zwei-Kanal-Stimulation werden wir jetzt gezielter stimulieren und sowohl die Schmerzen im unteren Rücken als auch in den unteren Extremitäten behandeln können. Mit diesem vollständig implantierbaren System können wir nun auch Patienten behandeln, denen wir vorher nicht helfen konnten."
Giancarlo Barolat, MD - Thomas Jefferson Universitätsklinik, Abteilung Neurochirurgie.
Die Magnetfeldtherapie mit den neuentwickelten ASA Easy Line System spiegelt den modernsten technischen Stand von Systemen mit gepulsten Magnetfeldern wider. Schon in der Vergangenheit hat man die biologische Wirkung von Magnetfeldern erkannt und für Heilzwecke eingesetzt. PMT (Pulsierende Magnetfeld Therapie) wird seit langen Jahren erfolgreich in der medizinischen Behandlung bei Schmerzen und verschiedenen gesundheitlichen Problemen therapeutisch eingesetzt.
Die durch das ASA Easy Line System erzeugten gepulsten Magnetfelder sind nicht sichtbare Energien, die den Körper bis in die einzelne Zelle durchdringen. Diese Ernergie Magnetfelder haben eine sehr starke Tiefenwirkung. Sie erreichen innere Organe, Knochen und Körperteile, die sonst mit anderen medizintechnischen Methoden nicht ohne weiteres wirksam angegangen werden können.
Bei der Behandlung können verschiedene ASA Easy Line Basismodelle und zusätzliche Applikationen die den Ansprüchen des Therapeuten gerecht werden, verwendet werden. Die Behandlung für den Patienten ist bequem , entspannend und vollkommen schmerzlos. Die Behandlungsdauer ist unterschiedlich (von 10-30 Min.) Ebenso die Anzahl der Behandlungen. Sie richtet sich nach Ihren Beschwerden und persönlichen Befinden. Bei chronisch degenerativen Beschwerden ist eine Langzeitbehandlung zu empfehlen. Ein mögliches „Kribbeln" in den Füßen oder Armen ist erfahrungsgemäß ein gutes Zeichen und deutet auf eine bessere Durchblutung hin. Die Aktivierung und Reorganisation der Körperzellen leiten den Genesungsprozess ein.